Die Namen Citroën und Piëch kennt man. Die Pünktchen über dem e (Trema) sind vielleicht etwas irritierend, stellen aber niemanden vor unlösbare Probleme. Bis auf einen süddeutschen Standesbeamten und die dortige Standesamtsaufsicht. Die wollten den Eltern einer kleinen Zoë eine entsprechende Eintragung so nachhaltig verweigern, dass sich letztlich das OLG München (Az. 31 Wx 124/10) mit dem Namen befassen musste.

Es entschied für den Namen und verwies sogar darauf, dass der Name sogar im Personalausweis korrekte wiedergegeben werde. Weiter:

Schließlich stellt auch der Einwand, dass das Kind die Schreibweise seines Namens immer wieder wird erläutern müssen, kein durchgreifendes Gegenargument dar. Die dem Kind durch eine derartige Namenswahl möglicherweise zugemutete Erschwernis korrekter Namensführung im sozialen Umfeld hält sich im Rahmen der elterlichen Wahlfreiheit und überschreitet nicht die Grenze, jenseits der der Staat in Ausübung seines Wächteramtes für das Kindeswohl eingreifen dürfte und müsste.

via Beck-Blog